18.06.2010 Ernst-Jünger-Preis für Insektenkunde 2010 geht an Verhaltensforscher und Evolutionsbiologen Professor Dr. Bert Hölldobler
Ministerialdirektor Tappeser: Weltweit anerkannte Kapazität in der Erforschung von Ameisen
Der Amtschef des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Ministerialdirektor Klaus Tappeser, hat heute im Rahmen einer Feierstunde im Schloss des Freiherrn von Stauffenberg in Langenenslingen-Wilflingen bei Riedlingen den Ernst-Jünger- Preis an Professor Dr. Bert Hölldobler überreicht. Die Ehrung für besondere Leistungen in der Entomologie (Insektenkunde) ist mit 5.000 Euro dotiert.
„Professor Hölldobler ist eine weltweit anerkannte Kapazität in der Erforschung von Ameisen. Als international hoch geachteter Verhaltensforscher und Evolutionsbiologe hat er das Wissen über beinahe alle Aspekte verschiedener Ameisenarten vertieft und erweitert. Auch anderen Gebieten der Entomologie gab er wichtige Impulse. Seine Ergebnisse hat er so formuliert, dass sie für eine breite Öffentlichkeit verständlich waren. Auch darin ist Professor Hölldobler als Wissenschaftler ein Vorbild“, sagte Tappeser.
Bert Hölldobler, Jahrgang 1936, studierte Biologie und Chemie in Würzburg, wo er auch 1966 promoviert wurde. 1969 habilitierte er sich in Frankfurt am Main, wo er später eine Professur übernahm. Von 1973 bis 1989 war er Professor für Biologie an der Harvard University sowie an der Cornell University und der Universität Zürich. Im Jahr 1989
20.06.2010, 18:00 Uhr |